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Herzkolumne Mai 2012

Es war der zweite Seminartag von ° Schamanisch Arbeiten l ° an dem mir Jesus begegnete und sagte, “Du selbst bist Jesus! Jeder findet diese Qualität in sich, wenn er sie finden möchte.” Ich lies diese Worte auf mich wirken. Konnte es jedoch nicht fassen, was er mir da mitteilte. Eigentlich sah ich mich als Mittler zwischen den Welten. Schamanische Arbeit bedeutete für mich Information von einer Ebene zur anderen zu bringen und mit voller Liebe diese Aufgabe zu praktizieren. Es brauchte einige Tage, bis ich mir noch einmal dieser Worte bewusst wurde. Ich las im Kurs in Wundern eine Tageslektion, “Ich bin der heilige Sohn Gottes selbst.

 

Ich bin also Jesus selbst? Ich begann über die Möglichkeiten dieser Worte nachzudenken. Jesus ist für mich ein Meister und ich konnte mir kaum vorstellen selbst so ein Meister zu sein. Ich war dankbar für die viele Heilarbeit die er mit mir zusammen gemacht hat. Doch konnte ich immer noch nicht glauben mich selbst dieser Qualität annähern zu können. Genau hier wurde ich aufmerksam gemacht auf die Begrenzung in meinem Bewusstsein.

 

Jesus teilte mir mit weiterhin die Übungen der Herzkolumne zu praktizieren um ganz in die Herzöffnung zu gehen. Er sage, “So kannst du dein Ziel erreichen.

 

Einen Tag später traf ich in einer schamanischen Sitzung Thot. Er unterstützte mich bei dieser Sitzung und machte mich darauf aufmerksam, dass eine der Übungen für die Klientin in ähnlicher Variante für die Herzkolumne bestimmt sei. Ich freute mich sehr darüber wieder bereit zu sein einen Schritt weiter zu gehen und diese Übung auch teilen zu dürfen.

 

Aus dem toltekischen Schamanismus kannte ich bereits die Arbeit der Rekapitulation. Die Tolteken lehrten, dass man jedes Erlebnis, jede Begegnung sich noch einmal vor dem inneren Auge in Meditation widerruft, die Lichtfäden betrachtet und sich seine Energie zurückholt und genommene Energie wieder abgibt. Kombiniert mit einer Atemtechnik praktiziert man das so lange bis alles neutralisiert wird.

 

Nun aber zu einer etwas überschaubareren Übung die der Zeitqualität von 2012 entspricht.

 

Meditationsübung

 

Sitzen: Für einen guten Energiefluss ist richtiges Sitzen genauso wichtig wie richtiges Stehen. Diesmal brauchst du vielleicht etwas mehr Zeit und es ist gut, einen ruhigen Ort für die Übung zu finden. Setz dich auf ein Sitzkissen, einen kleinen Polster oder auf den Boden. Entspanne deine Wirbelsäule. Probier dafür verschiedene Höhen aus, bis du merkst, dass du dein Becken locker lassen kannst. Fühlt sich dein Becken und deine untere Wirbelsäule gut an, dann kann auch der gesamte Rücken sich entspannen. Richte deine Wirbelsäule gerade aus und stell dir wieder vor, dein Kopf wird etwas in die Höhe gezogen und dein Becken sinkt leicht in den Boden, wie wenn du auf Moos sitzen würdest. Es entsteht Raum zwischen den Wirbeln. Lass einen Wirbel auf den anderen ruhen. Nun sitzt du richtig und Licht kann durch deinen Körper fliesen. Wenn es dir körperlich nicht möglich ist am Boden zu sitzen kannst du auch einen Hocker verwenden. Bitte keinen Sessel zum Anlehnen verwenden.

 

Atme 7x tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Ziehe beim Einatmen über dein Kronen- und Wurzelchakra alle benötigte Energie in dein Herz und beim Ausatmen löse dich von Verbrauchtem. Komme ins Hier und Jetzt und lass diesen Zustand so lange auf dich wirken, wie du es für gut empfindest. Strahle einen Moment mit deinem Herzen für dich und dein Umfeld!

 

Rufe nun eine Person, die du liebst vor dein inneres Auge und versorge sie mit deiner Liebe. Lass das Band der Liebe zwischen euch strahlen und erfreue dich an dieser wundvollen Verbindung solange es für dich stimmig ist.

 

Dann rufe eine Person, die dir Energie entzieht vor dein inneres Auge und versorge auch diese Person mit Liebe. Fällt es dir anfangs schwer, so ist das ganz normal, denn dein Ego, dein Ich ist sehr präsent am Wirken. Es geht darum genau das zu verändern um in Liebe mit allem was ist zu sein. Wenn es beim ersten mal nicht klappt eine so friedliche Verbindung aufzubauen wie bei einer Person die du liebst, macht das überhaupt nichts! Schritt für Schritt näherst du dich deinem Ziel, alles anzunehmen was dich umgibt und deine Energie richtig einzusetzen.
Kommen unangenehme Emotionen in dir hochkommen, sind diese der eigentliche Energieverlust. Nicht die Person ist es, die dir Energie entzieht. Es sind deine eigenen Emotionen und damit trägst du die Verantwortung dafür ob du diesen Energieverlust möchtest oder nicht! Entscheide dich dafür diese Emotionen zu transformieren. Geh zurück in deine reine Herzaufmerksamkeit und fülle diese Emotionen mit Liebe auf. Mit jedem Einatmen werden sie von mehr und mehr Liebe umgeben und mit jedem Ausatmen können sie langsam aus deinem Bewusstsein entweichen. Praktiziere das so lange, wie es sich für dich gut anfühlt. Du musst es nicht mit einer Übung auflösen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.

 

Schließe die Übung mit der Atmung, die du zu Beginn praktiziert hast ab und genieße noch einige Zeit im Herz zu sein und zu strahlen.

 

Wiederhole diese Übung jeden Tag und wechsle die Personen, die du in dein Energiefeld rufst.
Beginn zuerst mit einer Person, wo du meinst, dass sie dir nur ein klein wenig Energie entzieht und erfreue dich am Erfolg! Nach einiger Zeit wird dir klar werden, dass du viel Energie ansammeln konntest, weil du eine neutrale Verbindung zu diesen Personen aufgebaut hast und so keine Energie mehr in unnötigen Gedanken und Emotionen verloren gehen kann. Sobald du mit einer Person dieses Gefühl hast, kannst du die Übung mit jemand anderen weitermachen.
Auch die Personen die du liebst können wechseln. Versorge jeden Tag eine andere Person die du von Herzen gerne hast mit deiner Liebe.

 

Ich wünsche euch wieder ganz viel Freude beim Praktizieren!

 

In Liebe,
Anna

 

© Anna Flemming, Herzbewusstsein.at

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