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Herzkolumne Juli 2013

herzkolumne_072013_1 Ein Tolteke ist ein Künstler der Liebe,
ein Künstler des Geistes,
jemand, der in jedem Moment, in jeder Sekunde
die schönste aller Künste erschafft –
die Kunst des Träumens.

Das Leben ist nichts als ein Traum,
und wenn wir Künstler sind,
können wir unser Leben mit Liebe erschaffen,
und unser Traum wird zu einem
Meisterwerk der Kunst.
(Don Miguel Ruiz)

 

Verständnis für das Träumen zu entwickeln ist ein wesentlicher Schlüssel des Bewusstwerdens im Schamanismus. Jedes Wesen träumt seine eigene Realität. So wie wir für unsere Traumwelt in der Nacht alleine verantwortlich sind, sind wir auch für die Traumwelt am Tag eigenverantwortlich. Wir lernen unsere Träume durch bewusstes Kontrollieren der Gedanken zu gestalten. Das können wir nicht nur mit den Nachtträumen sondern auch mit den Tagträumen erreichen.

 

Selbst habe ich mir in meinem Leben oft die Frage gestellt, warum ich dieses oder welches denn erschaffe, diesen oder welchen Traum träume? Und so hat mir auch mein Weg, mein Traum, immer wieder neue Herausforderungen gestellt um mir bewusst zu werden was dahinter steckt.
Viele Menschen kommen zu mir und können es anfangs nicht annehmen, dass man für alles eigenverantwortlich ist, was in seinem persönlichen Leben passiert.
„Was kann ich dafür, dass jene Person oder jenes Ereignis passiert ist?“

 

Absolut alles! Es können sich nur Dinge ereignen, die man selbst durch seine Glaubenssätze und Gedanken anzieht, ob bewusst oder unbewusst antrainiert. Blickt man tief in sein Wesen hinein kann man diese Glaubensätze und Gedanken auch finden, die die Dinge ins Leben ziehen. Man muss es zulassen in sich hinein zuschauen und sich einzugestehen, dass die nicht gewollten Erlebnisse vielleicht doch eine unbewusst gewollte Folge der eigenen Gedanken oder Glaubensätze sind.

 

herzkolumne_072013_3Der erste Schritt ist die Wahrheit zu erkennen und seine Gedanken und Gefühle positiv zu lenken.

So beginnt man seinen Traum selbst zu gestalten. Dafür dient uns die Meditation, die inner Stille um lauschen zu können, was wirklich in uns steckt. Zuerst sind es viele Gedanken die durch den Kopf flitzen und nach und nach wird man sich dieser bewusst und kann sie zeitweise beruhigen. Mit der Übung lernt man sie später nicht nur in Meditation zu kontrollieren, sondern auch im Alltag. Genau dann wird es wirklich interessant für die Traumgestaltung.
Egal welche der weisen Menschen, die mir bis jetzt begegneten, sie alle haben eins gemeinsam, sie meditieren regelmäßig in Stille.

 

Meditationsübung

 

So möchte ich heute wieder daran erinnern wie zielführend es ist sich 10-15 Minuten Zeit am Tag zu nehmen um ungestört sein Herzen für das innere Wesen zu öffnen, die eigene Wahrheit zu erkennen und die Gedanken und Gefühle zu beruhigen.

 

In manchen Lebenssituation verliert man den klaren Blick und verstrickt sich scheinbar immer tiefer und tiefer in etwas was man so eigentlich glaubt gar nicht angestrebt zu haben, oder es wiederholen sich die Ereignisse einfach nur mit anderen Darstellern oder gar den gleichen.
Warum kann man nicht erkennen was die wirkliche Wahrheit dahinter ist?
Es sind die Glaubensätze, die so tief im Unterbewusstsein stecken, dass man sie glaubt nicht mehr ins Bewusstsein holen zu können. Ereignisse der Kindheit oder aus früheren Leben können hier eine tragende Rolle spielen. Es gibt viele Möglichkeiten sich die unbewussten Glaubensätze anzuschauen und aufzulösen. Mein schamanisches Lieblingsinstrument hierfür ist wohl die Seelenrückholung. Mit Hilfe von Trancezustände erreicht man den Ursprung der Verletzung im Unterbewusstsein und kann die Glaubensätze ändern und die Energie zurückholen, welche benötigt wird um seine neue Ausrichtung zu leben.

 

Der erste Schritt ist getan. Wir blicken in uns und nehmen die Wahrheit an. Haben wir unangenehme Gedanken oder Gefühle, so ändern wir diese. Wir denken an etwas Schönes was unser Herzen öffnet. Mit dem Wissen, dass wir das anziehen, womit wir uns intensiv im Gedanken beschäftigen können wir beginnen unser Leben positiv auszurichten. Doch oft gibt es immer noch etwas das in einem sagt jemand anderer ist Schuld an den jetzigen Umständen. Es geht um Vergebung.

 

 

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Der zweite Schritt zur Traumgestaltung ist zu Vergeben.

Das mag dem Ego wohl nicht immer und in jeder Situation gelingen oder gefallen umzusetzen. Bei manchen Erlebnissen glaubt man es sogar nicht umsetzen zu können. Wie kann ich nur dieses oder welches vergeben? Der Trick liegt darin, dass man im Grunde nicht der Person vergibt welche etwas getan hat was für einen selbst nicht in Ordnung war, sondern so wie es auch in Ho’oponopono gelehrt wird, sich selbst dafür vergibt das man überhaupt Platz für dieses Erlebnis in seinem Traum geschaffen hat.

 

Wenn wir nun den ersten Schritt betrachten und den zweiten hinzunehmen wird etwas ganz klar, so lange ich in meinen Gedanken über etwas oder jemanden schlecht denke, jemanden für etwas verantwortlich mache was mir widerfahren ist, kann ich selbst den ersten Schritt nicht umsetzen. Sprich die Traumgestaltung entspringt aus den unbewussten Gedanken und Glaubenssätzen die sich im Kopf abspulen. Jemanden zu vergeben, sich bewusst aus dem Kreislauf der Gedanken herauszunehmen und sich auf neue schöne Dinge einzustimmen löst diesen Strudel auf.

 

Wenn man sich überlegt, wie viel Energie in die eigenen Gedankenwelt investiert wird, wenn man die Ursache nicht bei sich löst, sondern andere dafür verantwortlich macht, hört man vielleicht schneller damit auf. 🙂 Denn es gibt kein Lösen, wenn jemand andere dafür verantwortlich gemacht wird. Ich kann mir wieder und wieder ausmalen, was nicht der andere alles falsch gemacht hat und warum es mir deshalb so geht, doch es ändert sich nichts. Die Änderung kommt erst, wenn man vergibt. Mit dem Vergeben vergibt man auch sich selbst für all diese Gedanken und Gefühle und kann so Raum schaffen sich neu auszurichten. Und genau das wollen wir ja. Wir wollen uns bewusst ausrichten glücklich zu sein und ein liebevolles Leben zu erschaffen.

 

 

herzkolumne_072013_4Der dritte Schritt ist die Liebe in sich zu leben.

Um in das Gefühl der Liebe zu kommen gibt es wieder jede Menge an Wegen. Die einfachste Variante ist an etwas Schönes zu denken, was einem direkt in dieses Herzensgefühl führt. Je öfter man sich bewusst dahin begibt, desto mehr steht man in Resonanz damit und erschafft so seine liebevolle Traumwelt.

Wir alle sind hier in der Dualität um Erfahrungen zu machen. Daher wird sich bei den meisten Menschen diese auch immer wieder zeigen, das Auf und Ab im Leben. Es gibt nicht nur die liebevolle Traumwelt. Wir könnten diese ja gar nicht als solche erkennen, wenn wir nicht auch die andere Seite erfahren würden. So sehe ich alle Erfahrungen irgendwann als Bereicherung und Lehrmeister meines Lebensweges und kann sie liebevoll annehmen.

 

Ich wünsche allen Wesen, dass sie lernen ihre eigene Traumwelt bewusst zu gestalten und die Liebe zu leben.

 

In Liebe,
Anna

 

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