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Herzkolumne Juli 2014

herzkolumne_072014_1Intuition und Bauchgefühl sollten eine Mutter leiten, wie sie ihre Kinder ins Leben begleitet. Ich lerne gerade sehr viel mit und durch meine Kinder. Bindung und Lösungsprozesse werden mir so klar und deutlich gezeigt. Meine geistigen Helfer, meine Engel unterstützen mich sehr, doch meist höre ich von ihnen etwas anderes, als das was in unserer Gesellschaft verbreitet ist.

 

Wenn die Engel mir sagen, deine Tochter braucht deine Nähe und du kannst ihr auch all diese Nähe und Liebe geben, denn du trägst unendlich viel davon in dir, dann fühle ich mich gestärkt und gebe mein Bestes, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, damit sie geborgen und geliebt diese Welt erforschen kann. Das natürliche Vertrauen bleibt der Seele so erhalten. Manchmal könnte man als Mutter glauben es ist nicht genug Energie da um all die Bedürfnisse abdecken zu können. Doch im Grunde ist immer genau so viel da wie gebraucht wird.

In unserer realen Welt höre ich immer wieder, dass es ganz normal ist sein Baby schreien zu lassen, sonst „verzieht“ man es. Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Denn als Mutter spürt man viel zu stark die Empfindungen seiner Kinder, als dass man es wirklich aushalten könnte sie weinen zu lassen. Warum also hat uns die Natur dieses Mitgefühl gegeben? Damit wir agieren, wie es für uns und unsere Kinder am besten ist! Wenn ich also fühle, was mein Kind fühlt, dann versuche ich auch wenn es weint schnellstmöglich eine Lösung zu finden, damit es sich wieder wohl fühlt.

 

herzkolumne_072014_3Gerade ist die „Eingewöhnung“ meines Sohnes in den Kindergarten. Alleine schon das Wort Eingewöhnung hat für mich eine eigentümliche Schwingung. Doch es wird mir von allen Pädagogen gesagt, dass es nicht nur normal, sondern auch wichtig ist, dass sich die Kinder lösen, und da dürfen sie auch mal schreien. Nach zwei Tagen wird die Mutter weggeschickt, denn sonst muss man zwei mal Eingewöhnen, einmal mit Mutter und einmal ohne Mutter. Eine Pädagogin meinte zu mir, er wird es mir später einmal danken.

Ich bringe meinen Sohn nun schon einige Wochen jeden Tag für eine kurze Zeit dorthin und merke, dass das System beginnt die kreative Seele zu formen, und das schon in so jungen Jahren. Innerlich werde ich mein Gefühl nicht los, dass hier in Österreich etwas ganz falsch läuft in der Annahme, was unsere Kinder wirklich brauchen.

 

Doch auch die Begegnung mit der Rudolf Steiner Philosophie und Montessori konnten mein inneres Gefühl nicht beruhigen, dass es mir an einer Möglichkeit fehlt meine Kinder in einer Gemeinschaft erleben, erfahren und lernen zu lassen, wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat. Menschen sind mit so viel Neugierde und innerem Antrieb ausgestatten. Warum diesen nicht über die ersten Lebensjahre hinaus für die Entwicklung nützen? Bis zum Kindergartenalter lernen die Kinder interessanter Weise gerne und ganz von alleine. Warum sollten sie das dann ab dem Alter von 6 Jahren nicht mehr tun?

 

Auf meiner Recherche sind mir auch andere Möglichkeiten begegnet die für unsere Kinder sehr interessant sein könnten, z.B. das Scholé Projekt, welches sich an die russische Schetinin Schule anlehnt: www.schole.at

 

herzkolumne_072014_4Wo auch immer ihr wohnt, beginnt Projekte ins Leben zu rufen wo eure Kinder auf natürliche Weise durch das spielerische Erleben lernen können und sich so zu selbständigen Persönlichkeiten entwickeln, die Mutter Erde voller Liebe und Respekt begegnen.

 

Ich durfte vor kurzem André Stern kennenlernen, ein unglaublich herzlicher Mensch, der nie in eine Schule gegangen ist und auch seinen Sohn nie in eine Schule schicken wird. Seine Worte haben mich darin bestärkt, meinem inneren Wissen weiterhin zu vertrauen, wie ich meine Kinder begleite.

 

Wenn jemand rund um Grünbach am Schneeberg Interesse hat, mit seinen Kindern bei so einem Projekt mitzumachen, bitte ein Mail an anna@zauberplatz.at schicken. Wir planen mit etwa 10-15 Kindern unterschiedlichen Alters eine Gruppe zu gründen. Vielleicht hat jemand finanzielle Mittel zur Verfügung um unser Projekt zu unterstützen!

 

Um etwas Grundlegendes zu ändern, müssen wir unsere Kinder so lieben und versorgen, wie es uns unser inneres Wesen fühlen lässt. Wenn es uns an Mitgefühl mangelt, dann meist weil wir unser eigenes inneres Wesen nicht fühlen. Dafür gibt es verschiedenste Gründe. Der Zeitmangel, eine der beliebtesten Ausreden, oder auch dass man gar nicht die Notwendigkeit sieht, dieses innere Wesen wahrzunehmen.

 

Ich möchte euch erinnern diesem inneren Wesen zuzuhören und seinen Zeichen zu folgen.

 

 

Meditationsübung

 

herzkolumne_072014_2Schließe nun deine Augen und bitte darum dein inneres Wesen wahrzunehmen!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und verweile in Stille.

 

 

Tu etwas Gutes für die Kinder der neuen Zeit!

 

 

Unsere große Vision ist es, weltweit alternative „Schulen“ zu gründen. Erst wenn unsere Kinder wieder natürlich aufwachsen, können Persönlichkeiten heranwachsen, die Mutter Erde und all ihren Bewohnern mit Liebe und Respekt begegnen und in Harmonie leben.

 

Ich bin meinen Kindern dankbar dass sie mein Antrieb sind, und ich freue mich auf eure Mails, Kommentare, Ideen, und die Zusammenarbeit um jetzt eine Gruppe entstehen zu lassen, wo unsere Kinder frei lernen dürfen!

 

In Liebe,

Anna

 

2 Kommentare

  1. Veröffentlich von Mari am 1. Juli 2014 um 08:37

    Liebe Anna,
    so ein schöner Text in Liebe zu den Kindern! Danke sehr. Ich kann das so mitfühlen. Meine beiden „Kleinen“ sind nun schon 13 und 16 Jahre alt. Wir haben das alles auch hinter uns. Es fing bei uns schon an, dass mein Sohn sehr spät anfing zu krabbeln und zu laufen. Mich hat das überhaupt nie beunruhigt. Ich war immer voller Vertrauen und habe ihn nie verglichen mit anderen oder mit Statistiken. Dann sollte er zu einer Physiotherapie und ich „durfte“ in der Zeit nicht bei ihm bleiben. Er hat geschrien wie verrückt, und in mir hat es auch geschrien wie verrückt. Ich bin damals raus gegangen, aber das würde ich niemals mehr wieder so machen!!! Später wollte er nicht in den Kindergarten, ach liebe Anna, auch da kann ich Deine Erfahrungen und Empfindungen teilen. Es(„das System“)hat mich alles nicht überzeugt. Dieses Jahr ist er mit der Schule fertig, die gesamte Schulzeit ab dem ersten Schultag war der pure Stress. Obwohl es viele engagierte Lehrer gibt, wird im Allgemeinen doch das Gefühl „Du bist nicht gut genug“ vermittelt – entsetzlich!! Ja, in unserer Gesellschaft muss sich unbedingt einiges ändern zum Wohle der Kinder und zum Wohle aller. Ich versuche so gut es mir gelingt, in meinem Herzen zu bleiben, aus meinem Herzen zu handeln und meinen Kindern zu vermitteln, wie wichtig die Herzensbildung ist. Und das ist nicht immer einfach im Alltag. Auch wenn sie es nicht bewusst verstehen, bin ich ganz sicher, dass sie es im tiefsten Inneren wissen. Ich kann auch nur bestätigen und alle Mütter und Eltern, überhaupt jeden Menschen ermutigen, auf´s eigene Innere zu hören, es täuscht nicht. Aber das müssen die Erwachsenen eben auch gelernt haben, um es weitergeben zu können. Liebe Anna, ich wünsche Dir, Deinen lieben so süßen Kleinen, alles Liebe, viel Vertrauen, eine wunderschöne Zeit miteinander, viel Freude, Glück und Heilsein und gute Möglichkeiten und Momente, die „Essenz“ des innersten Wesenskern erblühen zu lassen. In herzlicher Verbundenheit, Mari

    • Veröffentlich von Anna am 1. Juli 2014 um 08:46

      Danke liebe Mari für deine Worte! Alles Liebe auch für dich und deine Kinder!

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