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Herzkolumne April 2015

2015_04_herzkolumne_01Über die Wintermonate begleitete mich die Buchserie Anastasia von Wladimir Megre. Es war als hätte jemand bei mir einen Knopf gedrückt und nun öffnen sich die Tore, ich beginne ganz neu, mit ganz anderem Hintergrund, mein Leben zu leben.

 

Es hat mir momentan die Sprache verschlagen. Jedes Mal, wenn ich versuchte die Herzkolumne zu schrieben, konnte ich doch meine Gefühle nicht in verständliche Worte fassen.

 

So lasse ich euch dieses Monat teilhaben an Ausschnitten der Literatur, die meinem Wesen, meinen Gedanken eine neue Orientierung geben.

 

2015_04_herzkolumne_04Anastasia Band 10, Kapitel 13

Wer lenkt unsere Gedanken?

 

Anasta war nun auf sich alleine gestellt. Langsam schritt sie über das welke Gras des Tales, in dem noch vor kurzem ihr Stamm gelebt hatte, und versuchte in der absoluten Stille zu verstehen, wie es zu schaffen sei, die eigenen Gedanken zu beherrschen.

<Wenn der Gedanke die stärkste Energie ist>, so überlegte das Mädchen, <wer kann ihn, diese stärkste Kraft, dann lenken? Wenn die gedankliche Energie in mir steckt, was in mir kann dann stärker sein als sie? Und warum haben uns die weisen Ältersten alles Mögliche beigebracht, aber nicht, wie man die Gedanken beherrschen kann? Haben sie vielleicht nichts davon gewusst?

Die mächtigste Energie ist und bleibt unbeherrscht. Sie wandelt entweder zur einen Seite oder zur anderen. Obwohl sie in mir ist, gehört sie mir nicht, und ich kann sie auch nicht lenken. Irgendjemand mag sie zu sich locken und mit ihr in sich spielen, doch wenn sie in mir ist, treibt sie irgendein Spielchen mit mir, ohne dass ich auch nur etwas davon weiß.>

Anasta bemühte sich bis zur Dämmerung, über die Kraft des Gedankens nachzudenken. Als sie sich dann schlafen legte, dachte sie noch angestrengter nach.

 

 

Ein wenig erholt, stellte sich Anasta auf einen Stein, warf ihren Blick wieder über den riesigen Eisblocken, der so weit reichte, wie sie sehen konnte, und sagte halblaut, aber mit Bestimmtheit: <Ich bin ein Mensch. Mein Geist ist stark. Ich werde jetzt meine Gedanken gegen dich richten, Gletscher. Du sollst stehenbleiben und dich rückwärts bewegen. Ich befehle dir dies mit meinen Gedanken.>

Unten war wieder das laute Knacken zu hören, und das Eis rückte noch ein wenig weiter an den Berg heran. Ein eisiger Windstoß schlug dem Mädchen mit Macht an die Brust, als versuchte er, sie umzuwerfen.

<Zurück, Eis, ich befehle es dir. Zurück!> Wieder ein Knacken, und wieder rückte der Gletscher dem Mädchen Stück um Stück näher.

Anasta schwieg eine Weile, betrachtete den herannahenden Gletscher und lächelte plötzlich.

<Ich hab es begriffen. Du ernährst dich von meinen Gedanken, Gletscher. Ich habe das nun begriffen. Aber jetzt gibt es dich einfach nicht mehr.>

Anasta drehte dem Gletscher den Rücken zu, setzte sich auf den Baumstamm und betrachtete ihr noch immer grünes Tal. Anasta sah die trotz der Kälte nicht verwelkenden Blumen und Kräuter und stellte sich vor, wie die Wiese in bunten Farben erblühte, wie den Bäumen weiße und rosafarbene Blüten entsprossen, wie die Vögel sangen und die Grillen zirpten; wie Großvater Wud ins Tal zurückkehrte und hinter ihm der gesamte Stamm. Und Anasta lief ihm barfuß durch das Gras entgegen. Immer schneller und schneller …

All dies beflügelte Anastas Gedanken, ja sie flutschten nur so dahin! In einem Augenblick streichelte sie Milliarden von Grashalmen. Und jeden einzelnen von ihnen, von der Wurzel bis zum Stil, konnte sie sich vorstellen. Jedem einzelnen vermochte sie Sonnenschein zu schicken, konnte ihn mit Tautropfen und Regentropfen ausstatten und mit dem Wind streicheln.

Anasta schlief auf den Steinen beim umgestürzten Baumstamm ein. In den Rücken blies ihr der kalte Wind. Aber auch im Schlaf beschleunigten sich die Gedanken des Mädchens.

Ihre ungestümen Geistesblitze berührten alles, was da existierte im Raum. Es erwachte etwas Wahres. Und etwas Neues ward im Raum geboren. Die gesamte Heimat Anastas war wie auf einen Schlag aus dem Traum erwacht. Der Geist des keinen Mädchens wirkte auch dann weiter, als Anasta für Jahrtausende schlief.

Der Gedanke, jene mächtige Energie des Mädchens, schwebte über dem Tal und streichelte die Käferchen und die Gräser.

Die Eisblöcke bäumten sich auf und krachten, aber sie konnten keinen Millimeter näher kommen. Sie tauten. Ströme aus Schmelzwasser umflossen das Tal und bildeten Flüsse und Seen.

Der Gletscher schmolz dahin, da er nicht in der Lage war, sich dem menschlichen Geist zu widersetzen, der stärksten Kraft des Universums.

 

2015_04_herzkolumne_02Anastasia Band 10, Kapitel 14

Was erwartet diese Menschen?

 

…Wenn diese Menschen, nachdem sie das Tal verlassen haben, nicht vernichtet werden, dann werden sie ihren technokratischen Weg gehen. Sie werden sich vermehren, und Generation für Generation werden sie die große irdische Harmonie systematisch zerstören. Sie werden Tiere töten, Tiere, denen es bestimmt ist dem Menschen zu Diensten zu sein. Aus völlig lebendigen „Materialien“ werden sie eine Menge seelenloser Mechanismen zusammenbauen.

Sie werden ihren Handlungen klangvolle Namen geben wie, „Industrialisierung“, „wissenschaftlich-technischer Fortschritt“, und mit diesen Begriffen meinen sie eine vernünftige Entwicklung.

Schön, nicht wahr? Haben sie denn überhaupt Vernunft? Entwickeln sie sich vernünftig? Wie Verrückte werden sie die unübertrefflichen Schöpfungen zerstören und dabei ihre barbarischen Handlungen auch noch „Fortschritt“ nennen. Sie sind krank! In ihrem Verstand hat sich ein Virus angesiedelt! Und der wird Epidemie artig die gesamte Menschheit dahinraffen. Dieser Virus wird eine schreckliche Vernichtung der gesamten Erde zur Folge haben. Er stellt eine Bedrohung für das gesamte Universum dar. Seine Bezeichnung lautet … Antivernunft.

Die von der Antivernunft befallene Menschheit wird in die Dimension der Antivernunft eingehen und wird beginnen, an Dummheit und Niedertracht unübertreffliche Handlungen zu begehen, die sie dann untereinander mit großartigen Begriffen betiteln wie „Fortschritt“, „vollkommen“, „moralisch“, „schön“, „rational“ oder „spirituell“, Schön, nicht wahr?

Nein, ohne Veranschaulichung kommen wir jetzt nicht aus! Schau her!>

Der dunkelhaarige Jüngling umriss in der Luft ein Quadrat, und es entstand dort ein Hologramm.

Zu sehen war nun ein zwölfstöckiges Haus. Zwei Lastenkräne brachten zu den Etagen des noch unverkleideten Rohbaus Baumaterial. Durch die Fensteröffnungen sah man in blaue Overalls gekleidete Männer mit orangefarbenen Helmen, die mit der Raumausstattung beschäftigt waren.

Der Dunkelhaarige erläuterte: <Dieses Ungetüm mit vielen Zellen werden sie als Haus bezeichnen. Die Antivernunft macht aus Menschen Antimenschen. Sie haben die Bedeutung und den Sinn der Worte „mein Haus“ verzerrt.

Das Haus – jenen lebendigen Raum, der von den Gedanken der Menschen geformt wird und dessen Denkfähigkeit widerspiegelt – haben sie ersetzt durch eine künstliche Steinzelle. Und das nannten sie dann – aller Vernunft zum Trotz – „Haus“. Ihre beschränkte Vorstellung von Universum ist nutzlos Sie wird zum Nährboden der Antivernunft, deren Macht sie fördert und festigt. Und dieser Nährboden wird immer mehr gestärkt.> …

<Für das Recht, in diesen Zellen zu leben, müssen sie dann Handlungen begehen die der Natur eines vernunftbegabten Wesens, des Menschen, zuwiderlaufen! Sie sind Kinder Gottes! Göttinnen! Schau dir die Handlungen an, mein bleicher Bruder, schau sie dir an!>

Der dunkelhaarige Jüngling schlug wieder mit dem Arm durch die Luft, und erneut entstand ein Quadrat mit einem Hologramm. Diesmal war ein riesiger Supermarkt mit Lebensmitteln zu sehen. Viele Menschen suchten sich allerlei Waren aus, packten sie in metallische Schiebewagen und stellten sich in Reihen an Kassen an, um für die Waren zu bezahlen.

<Das sind die Wesen aus den steinernen Zellen. Jeden Tag sind sie mit verschiedenen Tätigkeiten beschäftigt, die nichts mit Vernunft zu tun haben, und das nennen sie Arbeit. Für ihre Arbeit bekommen sie Papierscheine, die sie Geld nennen. Hier siehst du jetzt, wie sie ihr Geld gegen Nahrung eintauschen.

Gott hatte den vernunftbegabten Menschen ursprünglich so geschaffen, dass er nur seine Hand auszustrecken brauchte, um sich eine ihm gefallende göttliche Schöpfung zu nehmen, sie zu seinem Genuss zu verwenden und so seine Energie zu stärken und seinen Leib zu befriedigen. Aber diese Wesen haben ihre Lebensweise so verändert, dass es um sie herum keine göttliche Nahrung mehr gibt. Das, was sie für ihre Geldscheine erwerben, verfügt nicht über göttliche Energie. Jene Wesen, die sich einer solchen Lebensweise verschrieben haben, verdienen nicht die Bezeichnung vernünftig. Ihre Lebensweise ist ein Produkt der Antivernunft.

Im Quadrat war jetzt eine neue Szene zu sehen, diesmal die Großaufnahme einer Kassiererin. Einer nach dem anderen drängte sich an ihre Kasse und stellte auf einen kleinen Tisch vor ihr verschiedene Schachteln, Päckchen, Dosen und Flaschen. Die Frau sagte lächelnd „Guten Tag!“ zu jedem von ihnen und schob die Verpackungen über eine Glasscheibe, worauf an der Kassa ein paar Zahlen aufleuchteten. Die Kassiererin nahm das Geld der Menschen entgegen und sagte, wieder mit einem Lächeln: „Danke für den Einkauf! Bitte beehren Sie uns bald wieder.“

Als Nächstes tauchte im Quadrat eine Großaufnahme vom Gesicht der Kassiererin auf, als sie sich für einen Augenblick von den Menschen in der Warteschlange abwandte, weil sie sich herabbeugte, um ein heruntergefallenes Paket aufzuheben. Sie wandte sich nur ein paar Sekunden ab, und nun waren ihre Gesichtszüge auf einmal von Schwermut und Hoffnungslosigkeit geprägt. Ihre herabsinkenden Lider zeugten von einer unglaublichen Müdigkeit. Mit einer Hand hob die Frau das Paket auf, mit der anderen hielt sie sich die Seite und zog ein schmerzverzerrtes Gesicht. Das Ganze dauerte nur eine Augenblick. Als sie sich den Menschen zuwandte, erschien wieder das Lächeln auf ihrem Gesicht, und sie sagte zu jedem: “Guten Tag!“ und „Bitte beehren Sie uns bald wieder“.

Der dunkelhaarige Jüngling erklärte dazu: <Siehst du, mein Bruder, vor dir hast du so ein Wesen, das du Göttin nennst. Sie sitzt hinter einem Apparat der aus vielen Schrauben und Kabeln besteht, und sie selbst ist noch unvollkommener als diese Schrauben. Der Apparat hat weder Seele noch Verstand er funktioniert einfach nach einem vorgegeben Programm. Das Wesen sitzt zwölf Stunden am Tag dahinter, drückt auf die Tasten und sagt zu jedem Danke. Wofür dankt die Frau jedem, der zu ihr kommt? Für nichts, sie ist nichts mehr als ein Automat. Sie ist angeblich vernunftbegrabt, sitzt aber zwölf Stunden lang an einem Apparat und drückt auf dessen Tasten. Damit verbringt sie ihre halbes Leben, um sich schließlich, wenn der Tag um ist, in ihre steinerne Zelle zu begeben.

Die Vernunft würde so etwas nicht zulassen, also wirklich in ihr der Virus der Antivernunft und diese Frau ist kein Mensch, sondern ein Antimensch, und sie existiert in der Dimension der Antivernunft. Ihre inneren Organe sind angegriffen, sie bekommt keine normale Nahrung, und das Blut in ihren Adern wird dickflüssiger und langsamer, weil sie zwölf Stunden am Tag sitzen muss. Sie sieht älter aus, als sie eigentlich ist. Schau nur, wie sie in ihrem Alter aussehen müsste, würde sie sich als Mensch in der Dimension der Vernunft befinden. Ich werde sie dir jetzt in der natürlichen Dimension der gleichen Zeit zeigen. Schau!>

Im Quadrat erschien ein neues Hologramm mit einer schönen, schlanken Blondine, die an einem Bach einem kleinen nackten Jungen entgegenlief, der ihr Sohn war. Die junge Frau lief auf ihn zu, nahm ihn in die Arme, drehte sich im Kreis um lachte glücklich.

Die beiden in verschiedenen Dimensionen lebenden Frauen hatten so gut wie nichts gemein.

 

 

Der Dunkelhaarige schlug erneut mit dem Arm. Und auf dem luftigen Bildschirm entfaltete sich eine Karte des Planeten Erde, und zwar von jenem Teil, wo die Menschen im Großstädten dicht gedrängt zusammenlebten. Und in jeder Stadt wanden und schlängelten sich, mitten durch die Menschenmassen, die fetten Fangarme eines riesenhaften Ungetüms. Es gab eine Menge von diesen Fangarmen. Sie umgürteten die gesamte Stadt und befanden sich auch in ihrem Inneren. Jeder der vielen auf den Fangarmen befindlichen Poren entströmte ein übel riechendes, dunkles Gas. Doch die Menschen wichen diesen schrecklichen Absonderungen nicht aus, sie atmeten sie vielmehr bedenkenlos ein. Sie bauten sogar ihre Häuser in der Nähe der Fangarme. Manchmal – mal hier und mal dort – entstanden Risse in den Gestank erzeugenden Fangarmen, und die Menschen eilten herbei, um diese Risse zu flicken und zu glätten; so stellten sie die Lebenstätigkeit des monströsen Kraken wieder her.

<Siehst du, mein Bruder, die Fangarme des scheußlichen Kraken? Möchtest du vielleicht, dass ich dir den Körper des Untiers zeige, der mit seinen Fangarmen die Welt umschlungen hält? Natürlich willst du weder an ihn denken oder über ihn sprechen. Aber ich werde dir sagen, wo dieser mörderische Körper sich befindet. Ich will dir sagen, woher die Fangarme kommen. Sie entspringen den Gehirnen jener Wesen, die früher als vernünftige Menschen galten. Die Körper dieses Monsters leben in jenen Gehirnen, von denen das ganze Übel ausgeht. Und diese Wesen sind sogar noch auf ihr Tod bringendes Geschöpf stolz und verhätscheln es. Jene grässlichen Fangarme nennen sie Straßen oder Autobahnen>, lachte der Dunkelhaarige auf. <Da hast du sie, die Zukunft deiner Menschheit! Und du willst die in die Dimension der Antivernunft abgleitenden Wesen retten und sie damit einem solchen Untergang weihen?>, fragte der Dunkelhaarige seinen Bruder, der den Granitblock stützte.

Der Granitfelsen wurde schon nicht mehr bloß von Wassertropfen umspült, sondern von einem feinen Rinnsal. Der Körper des blonden Jünglings, der den Fels hochhielt, verhärtete sich immer mehr. Sogar die Muskeln auf seinem Gesicht erstarrten, er konnte weder sprechen noch blinzeln; allein seine noch lebendigen blauen Augen betrachteten die Bilder er zukünftigen Menschheit.

Der dunkelhaarige junge Mann hielt seine Hand unter das Rinnsal aus herabfließendem Wasser und sagte in bissigem Ton: <Es ist nur noch ganz wenig Zeit übrig bis zur Überschwemmung. Vielleicht, mein Bruder, reicht es noch, um vier oder fünf Sätze zu sagen, aber ich werde besser nicht reden, denn wahrscheinlich kannst du mich schon nicht mehr hören.>

Der dunkelhaarige Jüngling breitete seine Arme aus, mit angewinkelten Ellenbogen, spielte athletisch mit seinen Muskeln und schüttelte den Kopf, sodass die schwarzen Strähnen seines Haares nach hinten geworfen wurden. Eine Zeitlang beobachtetet er noch, wie die Strömung um den Granitfelsen merklich zunahm, der von seinem blonden Bruder gestützt wurde, dann sagte er: <Es ist höchste Zeit zu verschwinden. Jetzt geschieht, was geschehen musste. Aber … es wird nicht geschehen.>

Der dunkelhaarige Athlet schritt zum Granitfelsen hin, stellte sich neben seinen blonden Bruder und half, den Steinblock mit seinem Schultern und Armen zu stemmen.

Die Muskeln des athletischen Körpers spannten sich an, die Adern schwollen, und dann stemmte der dunkelhaarige Athlet mit leicht angewinkelten Knien den Granitblock langsam in die Höhe. Das Wasser an den Seiten des Blocks hörte auf zu strömen, und nur noch ein paar Tropfen rannen herab.

Für eine kurze Zeit vereinten sich die entgegengesetzten kosmischen Kräfte und änderten so das Programm Gottes. Das Programm Gottes … vielleicht haben sie durch ihre Vereinigung dem Programm neue Möglichkeiten eröffnet?

Nach einiger Zeit erreichte der reißende, vernichtende Strom das Tiefland, und damit war die Gefahr der Überschwemmung von Anastas Stammestal vorüber; mit ihr schwand auch die Gefahr der Vernichtung der Menschen, die das Tal verlassen hatten.

Die Versteinerung des blonden Jünglings ließ allmählich nach, und auf seinem Gesicht erschien ein Lächeln; er konnte auch wieder sprechen.

<Danke, Bruder>, presste der Blonde mit großer Mühe hervor.

<Deinen Dank kannst du dir sparen. Dieser Katastrophe, die den Menschen vorherbestimmt war, sind sie zwar entgangen; jetzt werden sie aber mit ihrer absurden Weltsicht weitermachen und hartnäckig eine Antiwelt errichten. Sie werden sich vermehren, und umso größer wird dann die neue Katastrophe sein.>

<Es wird keine neue Katastrophe geben, Bruder. Und sei es auch nur einen Moment zuvor, aber vor einer solchen Katstrophe werden in den menschlichen Herzen die Seelenteilchen, die Gefühle und die Erkenntnisse erwachen, die durch das Mädchen Anasta ausgelöst wurden. Und viele Frauen und Männer werden mit ihren Gedanken die Katastrophe verhindern. Auf einmal werden dann die in der Dimension der Antivernunft lebenden Menschen im Geiste reifen. Sie werden eine neue Welt auf Erden errichten, eine Welt, wie sie noch niemand zuvor gesehen hat.

Diejenigen die sowohl die Antivernunft als auch die Vernunft erfahren haben, werden Entgegengesetztes harmonisch in sich vereinen. In Materie und Geist werden sie Träume göttlicher Inspiration verwirklichen. Und nicht nur das: Durch ihre Träume werden sie die Vollkommenheit noch steigern.> >>

Anastasia verstummte. …

 

Ob die Erzählungen von Anastasia nun wahr sind oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, denn ihre Worte berühren viele von uns und regen an über unsere Lebensweise nachzudenken. Sie geben den Impuls, welcher zur Veränderung des Denkens in uns führt damit wir und die nächsten Generation ihre göttliche Kraft leben.

 

Auch ich bin ein Supermarktkind, welches in der Stadt aufgewachsen ist. Anfangs dachte ich noch, es sei ganz normal in Mietwohnungen zu leben, sein Essen mit Geld zu kaufen und dieses wiederum mit Arbeit zu verdienen, welche einem bestimmt war. Doch was ist jedem einzelnen Gott und jeder einzelnen Göttin in uns bestimmt? Sitzen wir nicht alle im gleichen Boot und tippen auf unseren Apparaten herum und so bleibt keine Zeit für unsere wahre Bestimmung? Sind wir nicht auch nur Maschinen, die einem vorbestimmten sozialen Leben zu gehorchen haben?

 

Die, die sich dieser Lebensweise widersetzen werden als unsozial angesehen. Schmarotzer oder Taugenichtse, die in der Erde herumwühlen oder gar im Wald ohne Wohnsitz leben. Wieder andere wühlen in Mülltonnen und wohnen unter Brücken.

 

Was oder wer bestimmt eigentlich, was ein Mensch in seinem Leben zu tun hat?

 

Erinnern wir uns! Fangen wir an nachhaltig, vorausschauend zu denken und zu handeln! Dann spüren wir, was uns wahrhafte Freude bereitet. Dann kommen wir dem natürlich Göttlichen immer näher.

 

Meditationsübung

 

2015_04_herzkolumne_03

Auch in letzten Monat durfte ich durch die Lais Lernbegleiter Ausbildung neue Erfahrungen machen, diesmal in Bezug auf natürliches Entscheiden.

 

Tu es oder tu es nicht!

Handeln oder (nicht) Handeln

 

Falls du dich beim Wählen zwischen verschieden Möglichkeiten erwischt und dich die Unsicherheit, dass du die Falsche wählen könntest dazu treibt stehenzubleiben, dann beantworte dir nur die Frage, „Tu ich es oder tu ich es nicht?“ und schließe deine Gedanken durch Tun oder (nicht) Tun ab.

 

Lais Modul I „natürlich Lernen“ • in der Nähe von Wr. Neustadt ab 24.4.2015

 

Alles Liebe,

Anna

 

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